Schon Bonifatius wählte Sülzenbrücken etwa 742 als Missionsstation zur Christianisierung Thüringens aus. Damit gehört es nach Arnstadt, Mühlberg und Großmonra zu den ältesten Orten Thüringens und ist der älteste Ort im Amt Wachsenburg.
Sülzenbrücken, wahrscheinlich benannt nach salzhaltigen Quellen, die es in dieser Gegend reichlich gab, wird heute aufgrund seiner Lage bevorzugt als Wohngegend genutzt. So sucht man die große Industrie vergebens, was es aber bei den Radfahrern und Wanderern beliebter macht. Gleich neben dem Ort beginnt das als Naturschutzgebiet ausgewiesene Apfelstädter Ried. Außerdem hat Sülzenbrücken einen Bahnhaltepunkt an der Bahnstrecke Neudietendorf-Arnstadt, so dass man auch von hier das Drei-Gleichen-Gebiet entdecken kann.